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Ausgleichsgetriebe im Fahrzeug, d.h. Differential. Wie funktioniert es?

12 Januar 2022

Ausgleichsgetriebe, auch Differential genannt, ist eine Sache, ohne die es schwer auszukommen ist, und zugleich ein Teil, dem ein durchschnittlicher Besitzer eines Fahrzeugs mit einer Treibachse wenig Aufmerksamkeit schenkt. Was interessant sein kann, alles ändert sich, wenn in unserer Garage ein Fahrzeug mit dem Aufkleber „4×4” steht. Was soll man davon wissen?

Warum haben Autos Differentialgetriebe?

Die einfachste Beantwortung dieser Frage wäre so: Autos ohne Differentialgetriebe könnten sich praktisch ausschließlich geradlinig bewegen. Kurvenfahrt wäre auf die Dauer erschwert oder unmöglich.

Beim Drehen müssen Räder im Außenbogen einen längeren Weg zurücklegen, als die Räder im Innenbogen. Dank dem Differentialgetriebe können Räder im Außenbogen schneller laufen als Räder im Innenbogen. Es ist auch dabei von Bedeutung, dass der Prozess ohne Störung der Antriebskontinuität verläuft.

 

Was ist ein offenes Differentialgetriebe?

Es ist eine standarisierte und meistens eingesetzte Art von Differentialgetriebe. Seine Popularität ergibt sich aus der Tatsache, dass es am wenigsten kompliziert und damit auch die billigste Lösung ist. Das Drehmoment wird auf jede der Halbachsen in gleichen Werten übertragen. Leider hat der Mechanismus auch Nachteile.

 

Differentialgetriebe mit beschränktem Gleiten

Das Problem taucht dann auf, wenn eines der Antriebsräder Bodenhaftung verliert (z.B. auf Sand, Schnee oder Eis), wonach es sich schneller dreht als das andere.

Das auf haftendem Untergrund stehende Rad überträgt grundsätzlich den Antrieb nicht mehr. Jeder von uns, der aus einer Schneewehe rauszukommen versuchte, in der er mit einem Antriebsrad steckengeblieben war, weiß mehr als gut, was der größte Nachteil des offenen Differentialgetriebes bedeutet.

Wie sehen Fahrzeugkonstrukteure das Problem? Verzicht auf das Differential kam nicht in Frage. Es wurde derart gesperrt, dass die Räder mit gleicher Geschwindigkeit unabhängig von der Oberflächenart drehen – das war auch keine gute Lösung.

Zum Glück wurde etwas erfunden, was man als Kompromisslösung betrachten kann: Differentialgetriebe mit beschränktem Gleiten (erhöhte Reibung), auch LSD oder Sperre genannt. Seine Aufgabe ist das Übertragen des Drehmomentes unabhängig davon, auf welcher Fläche jedes der Antriebsräder läuft. Dadurch kommen Autos mit LSD (klingt zwar doppeldeutig) im relativ leichten Gelände gut zurecht.

 

Wozu dient die Sperre am Differentialgetriebe?

Für jene Fahrer, für welche diese Begünstigung nach wie vor zu wenig vorteilhaft ist, weil sie unter wirklich schweren Geländebedingungen fahren wollen, wurde ein Mechanismus entwickelt, der die ungleichen Geschwindigkeiten der Räder vermeiden lässt.

Die Sperre am Differentialgetriebe ist entschieden meist „Hardcore”-Variante von allen, die wir genannt haben, weil die Fahrt mit einem Auto, das damit ausgestattet ist, viel Übung und Erfahrung braucht. Sie ist in Geländefahrzeugen eingesetzt (eher für off road, und nicht in Autos, die lediglich einen „Geländefahrzeug-Eindruck” vermitteln).

Es ist nur ein kleiner Teil von Kenntnissen über Differentialgetriebe. Für jene, die bisher davon wenig Ahnung hatten, kann es eine Art Einführung in diese wirklich spannende Thematik sein. Warum soll man in diese Problematik tiefer eingreifen? Nur deshalb, weil auf polnischen Straßen immer mehr Fahrzeuge fahren, mit denen man sich im weniger oder mehr schweren Gelände bewegen kann.

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Ausgleichsgetriebe im Fahrzeug, d.h. Differential.
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Ausgleichsgetriebe im Fahrzeug, d.h. Differential.
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Ausgleichsgetriebe, auch Differential genannt ein Teil, dem ein durchschnittlicher Besitzer eines Fahrzeugs mit einer Treibachse wenig Aufmerksamkeit schenkt.
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