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Sparsame Fahrt im Winter – 3 Schritte zum geringeren Kraftstoffverbrauch

Hinzugefügt 18 Juli 2018

Die Fahrer sehen oft an ihren Fahrzeugen (und Geldbeuteln!) eine beunruhigende Regelmäßigkeit. Im Winter brauchen unsere Autos mehr Kraftstoff. Kann man damit etwas anfangen? Es ist klar, sparsame Fahrt im Winter ist möglich. Das setzt jedoch sehr viele Tätigkeiten voraus, und erst deren gesamte Erbringung macht es, dass wir nach dem Besuch an der Tankstelle mehr Geld in der Tasche haben.

Sparsame Fahrt im Winter – Schritt 1: Vorbereitung des Fahrzeugs

Vor allem sollte sich unser Auto im guten technischen Zustand befinden. Wenn einzelne Bauteile nicht funktionsfähig sind, oder wenn ihre Funktion nicht richtig ist, dann wird sparsame Fahrt im Winter unmöglich oder mindestens erschwert. Warten wir also nicht mit erforderlichen Reparaturen, besonders an der Aufhängung, an Fahrwerk, an der Bremsanlage oder an der Elektronik.

Weitere sehr bedeutende Sache ist es, für richtigen Reifendruck zu sorgen. Die Information darüber finden wir in der Betriebsanleitung unseres Fahrzeugs. Wenn die irgendwo abhandengekommen ist, dann finden wir diese Angaben in der Seite des Fahrzeugherstellers. Sehr oft finden wir Daten bzgl. des Reifendrucks im Aufkleber am Autorahmen an der Fahrerseite oder unter der Klappe der Fülleinrichtung. Warum ist Reifendruck so wichtig? Zu niedriger Druck führt zu erhöhten Widerständen und zum größeren Kraftstoffverbrauch, zu hoher Druck kann Reifenpanne verursachen.

Wenn wir schon bei Reifen sind, dann wäre der Hinweis anzuraten, dass sparsame Fahrt im Winter besser erreichbar wird, wenn wir in „Winterreifen” vom Typ energy saver investieren. Das Problem dabei beruht darauf, dass es schwer ist zu kalkulieren, ob infolge deren Kaufs der Kraftstoffverbrauch in einem ausreichenden Maße günstiger wird, um die erhöhte Ausgabe für die Reifen auszugleichen. Die Chance dafür wächst natürlich dann, wenn wir längere Strecken im Winter zurücklegen.

Vor der Wintersaison ist es auch von Vorteil, sich auch den Inhalt des Kofferraums und der Fächer in unserem Fahrzeug näher anzuschauen. Zusätzliche Kilogramme bedeuten größeren Kraftstoffverbrauch. Sind Sie sicher, dass wir all die Sachen, die wir im Auto haben, brauchen? Merken wir uns natürlich, dass dabei die Vernunft erhalten werden muss. Die Fahrt ohne Ersatzrad, Decke, oder Anlasskabel kann im Winter keine gute Idee sein.

Sparsame Fahrt im Winter – Schritt 2: Vorbereitung auf den Weg

Bei jedem Winter sehen wir praktisch jeden Tag das gleiche Bild. Unser Nachbar geht zum Fahrzeug, lässt den Motor an, und bereitet anschließend das Fahrzeug auf den Weg vor – er räumt Schnee, kratzt die Scheiben, wischt die Lampen und Spiegel. Und dann kommt riesengroße Verwunderung, dass die Rechnung an der Tankstelle so hoch ist, oder es kommt Polizei und lässt ihn Strafe zahlen. Artikel 60 des Gesetzes Das Straßenverkehrsrecht schreibt hier deutlich vor, dass es verboten ist, den Motor während eines Aufenthalts im bebauten Gebiet in Betrieb zu lassen. Man nimmt an, dass so ein Aufenthalt nicht länger als eine Minute dauern darf. Wenn es dem nicht so ist, dann lassen Polizisten eine Geldstrafe in Höhe von 100 Zloty zahlen.

Sparsame Fahrt im Winter verlangt von uns, dass das Fahrzeug bei abgestelltem Motor auf die Fahrt vorbereitet wird. Das Auto mit dem im Leerlauf arbeitenden Motor verbraucht ja Kraftstoff! Vielleicht dauert die Beseitigung von Schnee und Eis vom Fahrzeug etwas länger, wenn das Auto kalt ist und wir können die Vorteile der Elektronik nicht nutzen, jedoch wird dann unsere Geduld mit einem niedrigeren Kraftstoffverbrauch und Ersparungen Tankstelle belohnt.

Sparsame Fahrt im Winter – Schritt 3: kluge Nutzung des Autos

Wenn es auch sinnlos erscheinen kann, so bedeutet sparsame Fahrt im Winter auch das, dass man wissen soll, wann man überhaupt nicht ins Auto einsteigen soll. Wenn wir eine kurze Strecke zu bewältigen haben, einige hundert Meter, weil wir z.B. kleine Einkäufe vorhaben, dann lassen wir besser unser Auto auf dem Parkplatz stehen. Kraftstoffverbrauch wird bei einem nicht genug warmen Motor groß sein, und wir verlieren oft auch viel Zeit, um das Auto richtig auf die Fahrt vorzubereiten.

Wenn wir uns schon für die Inbetriebnahme des Fahrzeugs entschieden haben, dann zögern wir nicht mit dem Beginn der Fahrt. Der Kraftstoffverbrauch ist zu Beginn am größten, beim kühlen Motor, und dann, wenn sich der Motor erwärmt, wird der Kraftstoffverbrauch in Norm sein. Der Motor wird sich natürlich schneller während der Fahrt erwärmen, deshalb sollen wir auch mit dem Beginn der Fahrt zögern.

Im Winter achten wir besonders auf die im Auto installierten Elektronik auf. Jedes zusätzliche Gerät wie z.B. Navigation GPS oder Ladegerät für das Telefon braucht Strom, und diese Tatsache ist mit größerem Kraftstoffverbrauch verbunden. Wir sollten auch vorsichtig mit der Klimaanlage umgehen. Es ist aber auch ein Fehler, sie überhaupt nicht einzuschalten. Die Klimaanlage sollten wir mindestens einmal pro Woche oder zwei Wochen in Betrieb setzen, um Systemstörungen oder Pilzbildung zu vermeiden.

Merken wir uns auch, dass eine flüssige Fahrt für den optimalen Kraftstoffverbrauch hat. Wenn wir von der Ferne rotes Licht tan der Ampel sehen, versuchen wir das Auto mit der Gangumschaltung abzubremsen, statt an die Ampel mit voller Geschwindigkeit heranzufahren, und im letzten Moment die Bremse zu betätigen. Das Abbremsen mit der Gangumschaltung ist nicht nur sparsamer, sondern auch sicherer. Wenn es nun um das Starten bei der Ampel geht, dann sollten wir es dynamisch machen. Der Motor braucht weniger Kraftstoff, wenn das Auto in einem höheren Gang fährt. Je schneller wir die optimale Geschwindigkeit erreichen und den dafür entsprechenden Gang einlegen, desto größere Chance haben wir, am Kraftstoffverbrauch zu sparen. Das soll aber nicht bedeuten, dass wir mit Reifenquietschen starten sollen. Die Übertreibung in diese Richtung ist auch nicht angebracht.

Man sieht hier, wird eine sparsame Fahrt im Winter nur und ausschließlich dann möglich sein, wenn man dabei sehr viele Tätigkeiten berücksichtigt. Lohnt sie sich überhaupt? Das muss schon jeder von uns selbst kalkulieren. Für ein Fahrzeug, das 10 Liter Kraftstoff für 100 km braucht, betragen die Kosten für 1000 km bei heutigen Preisen 444 Zloty. Wenn es gelingt, den Kraftstoffverbrauch zumindest um 10% zu reduzieren, auf 9 Liter, dann würden Ersparnisse bei 1000 km 44,4 betragen. Unter der Annahme, dass wir 1000 im Monat zurücklegen, haben wir pro Jahr über 500 Zloty in der Tasche. Es scheint also, mindestens in diesem Fall ist es rentabel.

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